Tipps rund um das Motorrad, Touren, Urlaub, Sonstiges

Digitalkameras und Magnet-Tankrucksäcke
"Alter" Führerschein:
Protektoren für Biker unverzichtbar
Frühjahrsputz: So gelingt der Start in die Motorradsaison
Start in die Motorradsaison: Langsam und sicher
Die Saison sicher beginnen
Checkliste für den Winterschlaf
Motorräder für den Winterschlaf richtig einmotten
Mit dem Motorrad in den Urlaub - 1.Teil (Check,Papiere, Werkzeug)      
Mit dem Motorrad in den Urlaub - 2.Teil (Gepäck und Bekleidung)
Motorrad weg - was nun?
Motorradstraße Deutschland eröffnet
Konvoi-Fahren will gelernt sein
Lederkombi bietet besten Schutz
Autobahnstrassen bis Tempo 130 ausgelegt
Probefahrt auch beim Helmkauf
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Digitalkameras und Magnet-Tankrucksäcke
Der Siegeszug der digitalen Fotografie macht natürlich auch nicht vor uns Bikern halt.
Immer mehr Motorradfahrer haben mittlerweile eine Digitalkamera auf Tour dabei.
Es kann durchaus vorkommen, dass durch die Magnete eines Tankrucksacks
die Bilddaten auf einer Speicherkarte beschädigt oder gar gelöscht werden können.
Bisher hat man keine passende Schutztasche auf dem Markt gefunden.
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Alter“ Führerschein:
Bei Entzug drohen Nachteile (ARCD).
Wer seinen alten unbefristeten Führerschein Klasse 3 (in dieser Form ausgestellt bis zum 31.12.1998)
wegen eines Verkehrsdelikts vorübergehend verliert, muss damit rechnen, dass er ihn danach nur mit 
eingeschränkten Rechten wiederbekommt. Auf diese kaum bekannte Benachteiligung wies jetzt
der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) hin.                                                    SMM, Nov2003
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Protektoren für Biker unverzichtbar

Wirkung gegen Abschürfungen und Verbrennungen
Köln - Die Zahlen sprechen nach wie vor eine deutliche Sprache: Das Unfallrisiko ist - bezogen auf den
Fahrzeugbestand - beim Motorradfahren am Höchsten. 56 000 motorisierte Zweiradfahrer verunglückten
im vergangenen Jahr auf Deutschlands Straßen, 912 davon tödlich. Für den Schutz der Biker
unverzichtbar sind laut dem TÜV Rheinland Berlin Brandenburg geeignete Protektoren.
"Egal, ob man Gelegenheitsfahrer oder sportlich-ambitionierter Pilot ist, ohne Protektoren sollte sich
niemand auf die Maschine setzen", warnt Expertin Brigitte Hendel.
Schutzbedürftig sind neben dem Kopf vor allem Hände, Schultern, Knie- und Armgelenke sowie der
Rücken. Protektoren wirken jedoch in erster Linie gegen großflächige Abschürfungen und Verbrennungen
der Haut; ist der Aufprall aufgrund hoher Geschwindigkeit zu heftig, lassen sich Knochenbrüche
und innere Verletzungen auch mit der Schutzausrüstung nicht verhindern.
Protektoren arbeiten immer auf die gleiche Weise: "Die Energie, die bei einem Aufprall auf den Körper
wirkt, soll reduziert beziehungsweise großflächig verteilt werden", erklärt Hendel.
 Ganz wichtig: Die meisten Protektoren haben nur ein "Leben", das heißt, sie gehen bei einem
Aufprall kaputt und müssen ersetzt werden.
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Frühjahrsputz: So gelingt der Start in die Motorradsaison

Nicht einfach drauf & los!

Die Tage werden länger, die Sonne setzt sich durch - und den Bikern juckt es ordentlich in den Fingern
Jetzt wollen sie sich endlich wieder auf ihre Maschinen schwingen. Doch zuvor gilt es einiges zu
beachten, damit der Start in die Motorradsaison unfallfrei beginnt. Zunächst muss das Motorrad
gewaschen und auf Korrosion und Beschädigungen untersucht werden. Die Batterie wird nachgeladen
und wieder eingebaut. Dabei ist auf gut gefettete Pole und richtige Befestigung zu achten.
Die Bremsflüssigkeit sollte man auf exakte Füllhöhe kontrollieren, die Bremsbeläge auf eventuellen
Verschleiß. Die Reifen sind mit dem richtigen Luftdruck zu füllen; außerdem muss die
Profiltiefe mindestens vier Millimeter betragen. Felgen und Speichen sind auf mögliche Beschädigungen
zu untersuchen. Natürlich müssen auch Beleuchtung, Blinker und Hupe vor der ersten Fahrt voll
funktionstauglich sein. Die Kette wird gefettet und gegebenenfalls gespannt.
Auch Kettenrad und Ritzel sollten auf Verschleiß kontrolliert werden. Motoröl und Filter
müssen gewechselt und neue Zündkerzen eingebaut werden, falls dies nicht schon vor der
Winterpause erledigt wurde. Das Bordwerkzeug überprüft der vernünftige Fahrer auf  Vollständigkeit,
zum Beispiel auch auf Ersatzbirnen. Er checkt ferner die Kennzeichen-Befestigung
und die nächsten Termine für die Hauptuntersuchung. Falls im Winter am Motorrad geschraubt
wurde, gilt es zu prüfen, ob eventuelle Veränderungen in die Kfz-Papiere eingetragen werden
müssen. Eine Inspektion sollte bei der Vertragswerkstatt rechtzeitig angemeldet werden. Denn
wenn erst einmal die Frühlingssonne scheint, wollen alle Biker gleichzeitig in die Werkstatt.
Keinesfalls sollte man unterschätzen, wie wichtig eine gute körperliche Kondition fürs Motorradfahren ist.
Winterpause gefragt. Wer also im Winter ganz auf der faulen Haut gelegen hat, sollte vor der ersten
Ausfahrt seine Fitness auf Vordermann bringen. Sinnvoll kann auch die Teilnahme an einem Motorrad- 
bzw. Fitness-Camp sein. Insbesondere für Fahranfänger bietet sich ein Motorrad-Sicherheitstraining an.
Sind Motorrad, Ausrüstung und Fahrer bereit, sollte die erste Fahrt möglichst auf einen ruhigen Parkplatz
führen, auf dem man gefahrlos einige Übungen absolvieren kann: etwa Langsamfahren, um das
Gleichgewichtsgefühl fürs Motorrad wieder zu bekommen. Dann werden "Achter" gefahren, um sich wieder
an die Schräglage und den Schräglagenwechsel zu gewöhnen. Auch das Ausweichen und Bremsmanöver
sollten ausprobiert werden.
Ferner darf man sich nicht vom sonnigen Frühjahrswetter täuschen lassen, denn auf Nebenstrecken
lauern noch die typischen Wintergefahren, wie vereiste Fahrbahnen, Splitt auf den Straßen und
Frostaufbrüche, die das Motorradfahren schwierig und Schräglagen in Kurven gefährlichen machen. Zu
guter Letzt hilft vorsichtiges Fahren auch den Autofahrern: Diese müssen sich auch erst daran gewöhnen,
dass jetzt wieder zahlreiche Motorradfahrer unterwegs sind.
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Start in die Motorradsaison: Langsam und sicher

An die eigenen Grenzen wieder herantasten
Körperliche und geistige Fitness sind für Motorradfahrer ebenso wichtig wie ein funktionierendes und
technisch einwandfreies Zweirad. Bevor sie sich auf den Sattel schwingen, sollten die Biker
einige Hinweise beachten. "Keinesfalls sofort die Fahrfertigkeiten der vergangenen Saison voraussetzen,
sondern sich erst langsam wieder an die eigenen Grenzen herantasten," rät Achim Kuppinger,
Motorradexperte der Sachverständigenorganisation Dekra. Sinnvoll ist es daher, sich zunächst abseits
stark befahrener Straßen warm zu fahren, Beschleunigen und Bremsen zu üben und vorerst nur kurze
Touren zu unternehmen. Zudem ist es laut Kuppinger wichtig, sich mögliche gefährliche
Situationen zwischen Auto- und Motorradfahrern bewusst zu machen und sie mit vorausschauender
Fahrweise zu vermeiden. Der Biker sollte immer mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer
rechnen, vor allem beim Abbiegen und Überholen. Denn Autofahrer schätzen - gerade nach der
langen Winterpause - Entfernung und Geschwindigkeit des Zweirads häufig falsch ein. Zudem ist es nicht
ratsam, seitlich hinter einem Auto her zu fahren, da man sonst Gefahr läuft, im toten Winkel des
Rückspiegels zu verschwinden. Auch auf Rollsplittreste auf der Fahrbahn ist zu achten. Sie können
Stürze auslösen und den Bremsweg erheblich verlängern. Nach Ansicht des Dekra - Experten
 ist es sinnvoll, gerade vor dem Start in die Saison ein Sicherheitstraining zu absolvieren.
Unter Anleitung von erfahrenen Trainern werden hier wichtige Grundtechniken wie Kurvenfahren, 
Bremsen und Ausweichen aufgefrischt und individuelle Fahrfehler ausgeräumt.
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Die Saison sicher beginnen - Vor dem ersten Ausritt das Motorrad und sich selbst fit machen
Kaum zeigt sich die Frühlingssonne und die Temperaturen erreichen erstmals zweistellige Werte wird
der erste Motorradausflug geplant. Doch bevor es losgeht, sollten Mensch und Maschine fit für die
neue Saison auf zwei Rädern sein.
Zunächst zum Zweirad: Bester Tipp ist, den Frühlings-Start-Check dem Kfz-Meisterbetrieb zu
überlassen, denn bei einem Motorrad sind auch kleine technische Mängel lebensgefährlich.
Gründlich unter die Lupe nehmen lassen
Wenn das Motorrad aus dem Winterlager geholt wird, sollte zuerst ein Ölwechsel auf dem Programm
stehen. Die Batterie, die im Herbst hoffentlich ausgebaut wurde, muss nun möglicherweise geladen
werden, bevor sie wieder ihren Dienst antritt. Sofern das Zweirad über eine Kette angetrieben wurde,
sollte auch sie einer gründlichen Pflege unterzogen werden. (Die Fachleute im Kfz-Meisterbetrieb
nehmen dabei auch die Kettenglieder und Ritzel genauer unter die Lupe, als es 
jeder Laie kann oder tun wird.)
Sicherer Bodenkontakt
Geprüft werden beim gründlichen Frühjahrscheck natürlich auch die Stoßdämpfer und die Lager der
Lenkung. Das weitere Augenmerk gilt der Bremsanlage und der Bereifung.
Beschleunigen und Bremsen – beim Motorrad beschränkt sich der gesamte Fahrbahnkontakt auf eine
Fläche, die noch nicht einmal halb so groß ist wie ein DIN-A4-Blatt Papier. Besonders wichtig ist
beim Motorrad das einwandfreie Funktionieren der gesamten Lichtanlage. Kein anderer
Verkehrsteilnehmer ist so auf das Gesehenwerden angewiesen wie der Zweiradfahrer. Nun werden
noch alle Züge geschmiert und ein Blick in den Tank geworfen, der hoffentlich vor der Winterruhe
 voll gefüllt wurde, um Rostbildung zu verhindern. Nach dem Check des Bikes sollten sich auch die
Biker fit für die erste Fahrt in die Frühlingssonne machen.
Wieder eins mit der Maschine werden
Dazu gehört neben der gründlichen Überprüfung der sicheren Motorradkleidung und des Helms
natürlich auch die körperliche Kondition. Frühjahrsmüdigkeit auf dem Sattel kann schlimme Folgen
haben. Für die erste Fahrt sollte keine zu lange Strecke gewählt werden. Die Fahrt beginnt am besten
mit einigen Übungen, um die „Chemie“ zwischen Fahrer(in) und Motorrad wieder herzustellen. Auf
einer ruhigen Strasse oder einem leeren Parkplatz sollten ein paar Brems- und Kurvenübungen
absolviert werden. So vorbereitet steht dem sicheren Heimkommen vom ersten Ausflug nichts mehr im
Wege. Die Kfz-Innung rät allerdings, den Termin für den Frühlingscheck im Kfz-Meisterbetrieb
rechtzeitig zu vereinbaren. Denn mit dem Stand der Sonne steigen auch die Wartezeiten für einen
Termin – schließlich wollen natürlich alle die Sonne auf ihrem „heißen Ofen“ so bald wie möglich
genießen. 
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Checkliste für den Winterschlaf
Vor der Winterpause müssen folgende Wartungsarbeiten und Checks vorgenommen werden:
Bike gründlich reinigen 
               (Schwamm, Spülmittel, Wasser und z.B. Aral BikeWash,Maschine abledern und einwachsen 
Stahlblechtank randvoll tanken (beugt Rostschäden vor) 
Kette entfetten und von Schmutz befreien; anschließend mit Kettenspray schmieren 
                                                                                         und evtl. nachspannen 
jährlich fälligen Ölwechsel / Filterwechsel vornehmen 
Batterie ausbauen, trocken und frostfrei lagern 
ggf. Frostschutzmittelgehalt des Kühlwassers überprüfen 
Entleeren der Schwimmerkammer am Vergaser 
Bremsanlage reinigen
Luftdruck leicht erhöhen 
Motorrad auf Hauptständer, bzw. Racing Motorradständer setzen, Reifen mit Hilfe eines
                                                                          Wagenhebers/Holzklotzes entlasten 

Bike mit Tuch/Plane abdecken

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Motorräder für den Winterschlaf richtig einmotten
Die Bikerclub-Checkliste für die kalte Jahreszeit von ARAL
Stuttgart - Setzt die Dunkelheit früher ein und nehmen die Regentage zu, endet für viele Zweiradfahrer
die Saison. Damit die Maschine im nächsten Frühjahr wieder einwandfrei pariert,
bedarf es einer fachgerechten Vorbereitung auf den Winterschlaf.
Zuvor sollten alle wichtigen Wartungsarbeiten durchgeführt und ohnehin bald fällige Inspektionen
in Auftrag gegeben werden. Denn sonst lacht im Frühjahr wieder die Sonne, aber ein Termin in der
Werkstatt ist kaum zu bekommen. Zur äußeren Pflege gehört eine gründliche Reinigung.
 Dazu reichen Wassereimer, Spülmittel und ein weicher Schwamm für den Lack. Auf einen
Hochdruckreiniger sollte man verzichten, raten die Experten der Dekra, denn das Wasser könnte
Feuchtigkeit in die Lager pressen und sie beschädigen. Bei der Reinigung fallen in der Regel auch
Abnutzungserscheinungen ins Auge, die es auszubessern gilt. Unverzichtbar ist es,
den Lack danach mit entsprechenden Konservierungsmitteln aus dem Fachhandel zu versiegeln.
Bei den Bremsen ist allerdings von einer solchen Behandlung abzusehen.
Auch ein Ölwechsel sowie bei flüssigkeitsgekühlten Motoren ein Wechsel der Kühlflüssigkeit
sollten noch vor der Winterpause eingeschoben werden. Die Kettenräder und die Kette sind zu
säubern und mit einem Pflegespray einzusprühen. Die Batterie baut man am besten aus und
lagert sie an einem kühlen, trockenen und frostsicheren Ort. Vor dem Wiedereinbau im Frühjahr
muss sie dann geladen werden. Um den Stahltank während der Winterpause vor Korrosion zu
bewahren, wird er randvoll gefüllt. Alu- und Kunststofftanks gehören dagegen entleert.
Möglichst auch den Sprit aus den Vergasern beseitigen, damit der Kraftstoff nicht verharzt und
dadurch die Düsen verstopft. Hierfür erst den Benzinhahn schließen und dann den Motor noch einmal 
laufen lassen. Um die Reifen vom Gewicht der Maschine zu befreien, lässt sie sich auf einen
handelsüblichen Montageständer aufbocken. Billiger geht es mit einem leeren Getränkekasten.
Generell empfiehlt es sich, den Luftdruck der Reifen um 0,3 bis 0,5 bar über die Angaben
in der Bedienungsanleitung zu erhöhen. Übrigens dürfen abgemeldete Maschinen nicht auf öffentlichen 

Straßen abgestellt werden. Statt dessen bieten einige Händler Unterstellmöglichkeiten an.

Wer sein Motorrad mit einer Plane abgedeckt draußen stehen lässt, sollte den Wetterschutz
an trockenen Tagen regelmäßig abnehmen, damit die Maschine trocknen kann und Rost
gar nicht erst entsteht.
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Mit dem Motorrad in den Urlaub - 1.Teil
Check, Papiere und Werkzeug
Urlaubszeit – da schwingen sich auch die Biker für eine längere Tour auf ihre Rösser. Rechtzeitig
vor Abreisetermin werden am Motorrad Bremsen, Lampen, Antriebskette und Reifen durchgecheckt
Dann heißt es nichts zu vergessen. Mitunter hilft es, im vorhinein eine Liste zu erstellen, was alles mit
auf die Tour soll. Diese Gepäckliste kann dann für den nächsten Urlaubstrip aufbewahrt und
kontinuierlich ergänzt – und auch reduziert – werden.
Papiere – Pass, Führerschein, Fahrzeugschein, Auslandskrankenschutz und grüne Versicherungskarte
sind unabdingbar. Die Dokumente trägt man am besten in einer Nierentasche nahe am Körper. Für den
Fall der Fälle werden Kopien bei Freunden hinterlegt. Ganz wichtig für Motorradfahrer ist gutes
Kartenmaterial. Das kann auch schon vor Fahrtantritt intensiv studiert werden, damit man sich auf der
Strecke leichter zurecht findet. Welche Kleidung außer der Lederkluft mitgenommen wird, hängt vom
Urlaubsziel ab. Allerdings sollte lieber eine Tube Waschmittel in die Tasche wandern, als fünf
zusätzliche Garnituren Unterwäsche.
Beim Werkzeug bietet die mitgelieferte Werksausstattung eine gute Grundlage. Jedoch empfiehlt es
sich, einige Schraubenschlüssel etwa zugunsten einer längeren Hebelwirkung durch eigenes Werkzeug
zu ersetzen. Hinzu kommen Zündkerze, Bowdenzug und Schraubnippelsatz, Draht und Kabelbinder
Sowie ein Handhebel, falls sich die Maschine unter dem Gewicht mal zur Seite legt.
Außerdem dabei haben sollte man ein Reifenreparatur-Set, Kettenspray, ein Liter Motoröl und
Gegebenenfalls einen Einfüll-Trichter.
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Mit dem Motorrad in den Urlaub - 2.Teil

Gepäck und Bekleidung

Werkzeug, Kleidung und Campingausrüstung müssen sicher auf dem Zweirad verstaut werden.

Je mehr Ladung mitgenommen wird, desto kritischer wird die Fahrstabilität der Maschine.
Deshalb gilt die Grundregel, so wenig Gepäck wie möglich aufladen und vor allem auf das zulässige
Gesamtgewicht achten – das ist angegeben unter Ziffer 15 im Fahrzeugschein.
Auch an Platz auf dem Motorrad sollte es nicht mangeln. Fahrer und Sozius dürfen nicht durch
Gepäckstücke in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden.
In den Tankrucksack kommen schwere Gegenstände wie das Bordwerkzeug. Dort liegt es Nahe
am Schwerpunkt der Maschine und hat so wenig negativen Einfluss auf das Fahrverhalten.
Auch Wasserflaschen und die Kamera finden ihren Platz auf dem Tank. So ist diese immer gleich zur
Hand. Der Tankrucksack ist überdies im Falle eines Sturzes der sicherste Platz für empfindliches
Gepäck wie eine Fotoausrüstung. Tankrucksäcke mit Magnetbefestigung sind praktisch (es sei denn,
das Motorrad verfügt über Alu- oder Kunststofftank), sollten aber bei schwerer Beladung zusätzlich
durch Riemen gesichert sein. Ohnehin muss Gepäck durch Spannriemen befestigt sein, damit nichts
verrutscht und flattert. Ein gut gefüllter Tankrucksack darf keinesfalls den Lenkereinschlag und den
Blick auf Instrumente und Kontrollleuchten beeinträchtigen.
Koffer sind praktisch, weil man leichter an sie ran kommt, als etwa an den Inhalt der Gepäckrollen.
Griffbereit untergebracht werden dort z.B. Tourenführer für die Besichtigung, weitere Karten
und ein paar leichte Schuhe, die man bei längeren Stopps gegen die Motorradstiefel eintauscht.
Gewichtiges gehört prinzipiell möglichst weit nach unten. Seitenkoffer möglichst gleich schwer packen.
In die Gepäckrollen passen gut Zelt, Schlafsack und Kocher.
Vor der Fahrt werden Gabel- und Federbeineinstellung sowie der Reifenluftdruck an die höhere Beladung
angepasst. Die korrekten Werte finden sich in der Betriebsanleitung.
Eine günstige Gelegenheit, um gleich den Zustand der Pneus zu überprüfen. Wer zur großen Fahrt
aufbricht und mehrere tausend Kilometer vor sich hat, fährt am besten nur mit neuwertigen Reifen los.
Diese haben ein ausreichendes Profil.
Was nicht vergessen werden sollte: Regenkleidung, auch wenn es in den Süden geht, Ersatzbatterie
für die Kamera, Gewürze und Spültuch beim Campen. Ein Motorrad-Verbandspäckchen, obgleich
nicht vorgeschrieben, hilft bei kleinen Wehwehchen. Bügelschloss für Bike und Helme
- leider kommt so mancher ohne Zweirad aus dem Urlaub zurück. Aus dem gleichen Grund
wird das Prachtstück vor Antritt der Fahrt fotografiert. Kehrt man allein zurück, fragt nämlich die
Versicherung nach Fotos, die den Zustand der Maschine illustrieren. Beim Fahren heißt es frühzeitig
an den längeren Bremsweg denken. Zudem ist das Bike schwergängiger.
Koffer und Gepäckrollen machen das Motorrad breiter als üblich. Mit dem ohnehin verbotenen
Stauschlängeln wird es da schwierig. Überhaupt lautet das Motto geruhsam fahren – 
schließlich ist ja Urlaub.
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Motorrad weg - was nun?

Tipps für das Sichern des eigenen Bikes
Berlin - Motorräder sind ein begehrtes Diebesgut: Jährlich werden in Deutschland rund 7 000 Maschinen 
gestohlen. Dabei erleichtern die Besitzer den Dieben häufig noch die Arbeit durch Nachlässigkeiten
und schlechte Sicherung. Auch wer nur kurz parkt, sollte beispielsweise immer den Zündschlüssel
abziehen und das Lenkradschloss einrasten. Zusätzlich ist das Motorrad mit einem Schloss zu sichern.
Besonders geeignet dafür sind Bügelschlösser mit mindestens 16 Millimeter starken Bügeln,
so die Experten der Deutschen Versicherer (GDV). Das Schloss sollte möglichst am Hinterrad 
angebracht und durch Speichen beziehungsweise Felge und feste Rahmenteile geführt werden.
 Wenn möglich, das Motorrad zusätzlich an Gegenständen wie Laternenmasten oder Schildern
befestigen. Auch eine Alarmanlage ist nützlich. Die Maschine sollte ferner nicht über mehrere Tage oder
Wochen unbeaufsichtigt abgestellt werden, erst recht nicht an entlegenen Orten oder dunklen Plätzen.
Wird das Motorrad trotzdem gestohlen, so muss sofort die Polizei benachrichtigt werden.
Innerhalb einer Woche muss der Diebstahl dann mit dem polizeilichen Diebstahlprotokoll der Versicherung
gemeldet werden, erklären die GDV-Experten. Dabei sollten Namen und Adressen von möglichen Zeugen
notiert werden. Bei Reisen ins Ausland sind zusätzlich zur ortsansässigen Polizei auch die deutschen
Gesetzeshüter zu informieren, um die internationale Fahndung und Strafverfolgung der Täter zu 
gewährleisten. Wichtig zudem: Wer teure Umbauarbeiten an der Maschine vornimmt oder wertvolle
Komponenten ergänzt, sollte die Quittungen aufbewahren, um im Falle eines Diebstahls
die Teile ersetzt zu bekommen. Die Ersatzschlüssel gehören stets an einem sicheren Ort aufbewahrt.
Wird das Bike geklaut, will die Versicherung häufig wissen, wie viele Schlüssel es gibt und wo sie sich 
befinden.
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Motorrad-Straße-Deutschland (MSD) eröffnet

Deutschlands größte Motorradstraße wurde eröffnet
Laubach. Am Fuße des Vogelsberg und der legendären Bergrennstrecke „Schottenring“ fiel am 08. und
 09. Mai 2004 der Startschuss für Deutschlands umfangreichste Motorrad-Erlebnis-Straße. Im Rahmen 
der  5.Vogelsberger Motorradtage ist ein Wochenendfest zur offiziellen Eröffnung veranstaltet worden.
Dabei wurde die historische Altstadt am Samstag von 14:00 bis 19:00 Uhr sowie am Sonntag zwischen
10:00 und 18:00 Uhr zum Treffpunkt der Motorradfahrer aus dem gesamten Bundesgebiet. Vorbei an
bekannten Treffs, Motorradmuseen und Rennstrecken führt die 10.000 Kilometer lange Erlebnisstraße
in Form eines Kleeblattes durch die schönsten Motorradregionen der Republik  (SMM)
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Konvoi-Fahren will gelernt sein

Motorradfans, die gerne mit Freunden längere Touren unternehmen, sollten bei der Planung einige Regeln
beachten. Streckenverlauf, Tankstopps und Treffpunkte für den Fall, dass einzelne Fahrer die Gruppe
verlieren, sollten am besten schon vorher verabredet werden, rät die Arag-Versicherung. Die Tankstopps
sollten sich dabei unbedingt nach dem Motorrad mit dem kleinsten Tankvolumen richten. Um sich
während der Fahrt zu verständigen und auch außerplanmäßige Stopps machen zu können, sei es
zudem ratsam, vor Beginn der Tour Handzeichen zu vereinbaren. Am Anfang und am Ende des Konvois
sollten idealer weise „alte Hasen“ fahren, um zu gewährleisten, dass die Gruppe nicht auseinander
falle. Bei sehr großen Gruppen raten die Experten zum Zwecke besserer Übersichtlichkeit, Teams von

maximal acht Fahrern zu bilden. Unterwegs beispielsweise an Kreuzungen und bei Überholmanövern –

müsse sich jeder unbedingt selbst versichern, dass die Strecke auch wirklich frei sein und dürfe sich
nicht auf den Vordermann verlassen, warnen die Experten. Nach 700 Kilometern auf der Autobahn, 500
Kilometern auf der Landstraße und 250 Kilometern auf kurvenreicher Straße pro Tag lasse auch die
Konzentration bei geübten Bikern nach.  (SMM)
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Lederkombi bietet besten Schutz

Passform entscheidet: Auf dem Motorrad darf nichts zwicken
Motorradfahrer brauchen schützende Kleidung. Worauf es bei der Auswahl der Motorradgarderobe
ankommt, erklären Experten der Zweirad-Fachbetriebe. Den besten Schutz bietet nach wie vor die gute
alte Lederkombi, am besten als Einteiler. Denn jede Verbindung von Bekleidungsstücken, sei es durch
Reißverschluss oder Naht, ist eine potenzielle Schwachstelle. Bei einem Sturz können sich die Teile
voneinander trennen, und die Verletzungsgefahr erhöht sich. Das Material sollte mindestens 1,2
Millimeter dick und Nähte sollten doppelt ausgeführt sein: Innen liegende Verbindungen zwischen den
Lederstücken stellen sicher, dass sich die Kombi beim Rutschen nicht in ihre Bestandteile auflöst.
Protektoreneinsätze an gefährdeten Stellen wie Schulter, Ellbogen, Hüfte und Knie dämpfen bei
Aufprall. Die im Rennsport vorgeschriebenen Windabweiser in Form eines „Buckels“ haben sich in der
Praxis nicht nur als aerodynamisch vorteilhaft, sondern auch als Schlag dämpfend erwiesen. Nicht zuletzt
entscheidet die gute Passform. Wenn man auf dem Motorrad sitzt, darf nicht zwicken. Die Länge von 
Ärmeln und Hosenbeinen muss ausreichend sein. Außerdem sollte noch Platz für die passende 
Unterbekleidung bleiben.
Hier sorgt Funktionswäsche für das richtige Klima unter der Kombi und verhindert im Fall eines Sturzes, 
dass sich das Leder direkt auf der Haut in Falten wirft, was zu Quetschungen führen kann. Bei  
Handschuhen haben sich Einsätze aus Karbon bewährt, da das Material besonders robust ist. Vor allem
an den Handballen sollte der Handschuh doppelt verarbeitet sein. Sind die Handballen mit Schleifnieten 
versehen, müssen diese von innen unterlegt sein, damit es nicht zu Verletzungen  kommt. In höheren 
Preisklassen verwenden die Hersteller oft Känguruleder, das noch robuster als Rindsleder ist. Die 
passenden Stiefel sollten über mindestens 26 Zentimeter Schafthöhe verfügen und am Schienbein einen 
Schlagschutz aufweisen. Weitere Protektoren, meist als Kunststoffschalen ausgeführt, gehören über Innen- 
und Außenknöchel sowie über Zehen und Ferse. Stabile Sohlen sind selbstverständlich, doch sollten sie 
die Bewegungsfreiheit nicht zu sehr einschränken – schließlich muss der Fahrer noch schalten und 
bremsen können. Sinnvoll sind auswechselbare Schleifer an der Stiefelkante, die zusätzlichen Schutz 
bieten. (SMM)
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Autobahnstrassen bis Tempo 130 ausgelegt
(ARCD). Nach geltendem Recht werden Autobahnen für eine Geschwindigkeit von maximal 
130 Stundenkilometern trassiert. Danach richten sich bauliche Grenz- und Richtwerte, zum Beispiel
für den Mindestradius von Kurven, für Querneigungen und Haltesichtweiten, wie der Auto- und
Reiseclub Deutschland (ARCD) erfuhr.                                                               (SMM 09/04)
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Probefahrt auch beim Helmkauf
Spätestens nach fünf bis sechs Jahren sollte ein neuer Motorradhelm angeschafft werden. Dies raten die 
Fachleute der Zweirad-Fachbetriebe, denn das Außenmaterial altert, und auch die innere Ausstattung des 
Helms, sorgt nach längerem Gebrauch nicht mehr für den optimalen Sitz. Das A und O beim Kauf eines 
neuen Helmes ist die Passform. Der Helm sollte vor der Neuanschaffung ruhig zehn 
Minuten auf dem Kopf behalten werden. Die Technik entwickelt sich auch bei Motorradhelmen ständig 
weiter: Der Kopfschutz wird zunehmend leichter. Ein guter Helm kommt inzwischen mit einem Gewicht von 
1.200 Gramm bis 1.400 Gramm aus. Diese relativen Leichtgewichte bieten damit auch zusätzliche Sicherheit. 
Denn im Falle eines Unfalles spielt das Gewicht unter Umständen eine entscheidende Rolle bei der Schwere 
der Verletzungen. Bei jedem Aufprall multipliziert sich nämlich jedes Gramm des Helmgewichtes, so die 
Experten. Die durch das Gewicht entstehende Mehrbelastung, kann eine Ursache für Verletzungen der 
Halswirbelsäule sein. Ein weiterer Faktor, der ständig weiterentwickelt wird, ist die Aerodynamik. Um den 
Lärmpegel zu reduzieren, arbeiten die Helmhersteller laufend an der Optimierung des Luftwiderstandes. Ein 
guter Helm schottet nicht von den Außengeräuschen ab, minimiert aber die Nebengeräusche, die zum 
Beispiel durch Fahrtwind entstehen. Eine verbesserte Aerodynamik schont so nicht nur das Gehör, sondern 
entlastet auch den Fahrer, wenn der bei höheren Geschwindigkeiten den Kopf drehen muss. Fachgerechte 
Beratung beim Helmkauf gibt es im Zweirad-Fachbetrieb.
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